Soforthilfe für Kleine Unternehmen, Selbständige und 
Freiberufler im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Das Bundeskabinett hat am 23. März 2020 verschiedene Beschlüsse gefasst, die nun im Laufe dieser Woche im Gesetzgebungsverfahren durch den Bundestag (am Mittwoch) und dann durch den Bundesrat (bis Freitag 27.03.2020) verabschiedet werden sollen. Was bisher bekannt ist:
 
1. Thema
Kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler erhalten Unterstützung:

  • Der Bund stellt 50 Milliarden Euro bereit, um unbürokratische Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler zu gewähren. Damit werden einmalig für drei Monate Zuschüsse zu Betriebskosten bewährt, die nicht zurückgezahlt werden müssen:

       - Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten erhalten bis zu 9.000 Euro
       - Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten bis zu 15.000 Euro.

  • Selbständige erhalten leichter Zugang zur Grundsicherung, damit Lebensunterhalt und Unterkunft gesichert sind. Die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt, Leistungen sollen sehr schnell ausgezahlt werden.

 

Weiteres finden Sie unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894
 

Über den konkreten Antragsweg, schweigt sich die Bundesregierung noch aus! Folgendes ist bekannt: Als Voraussetzung für den o.g.  Zuschuss gilt, dass der Schaden muss im Zusammenhang mit der Coronakrise steht, d.h. das Unternehmen bzw. der Selbstständige vor dem  11. März 2020 noch „gesund“ war.
 

Die Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.
Zum konkreten Antragsweg und Antragsadressaten, schweigt sich das Ministerium noch aus! Die Antragstellung wird in NRW im Laufe dieser Kalenderwoche (KW 13) möglich sein!
 
 
2.  Thema

Der Bund gründet einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der sich insbesondere an große Unternehmen richtet und großvolumige Hilfen gewähren kann. So sollen Unternehmen sowie Beschäftigte und ihre Arbeitsplätze geschützt werden:
 

Er ergänzt die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen über die KfW Sonderprogramme. Der Fonds erhält:
    • 100 Milliarden Euro für Kapitalmaßnahmen
    • 400 Milliarden Euro für Bürgschaften
    • Mit bis zu 100 Milliarden Euro kann der Fonds bereits beschlossene KfW-Programme refinanzieren.

 

Es soll über die staatliche KfW die Notwendige Liquidität für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler bereitgestellt werden. Der Zugang ist über die Hausbank der betroffenen Unternehmen möglich.
Ein detaillierter Überblick über die verschiedenen Programme ist hier abrufbar:


https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-18-Corona-Hilfsprogramme-fuer-alle.html

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Checkliste Rentabilitätsvorschau als PDF

Checkliste Liquiditätsplan als PDF

Bürgschaftsbank und NRW.BANK helfen Unternehmen bei Finanzierungsbedarf durch die Corona-Krise:

Kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler

Ein Antrag läuft in vier Schritten:

 

  1. Finanzierungspartner finden
Kontakt mit der Hausbank oder anderem Finanzierungspartner aufnehmen und Termin vereinbaren. Bei der Suche nach einem Finanzierungspartner unterstützt auch die Website der KfW: www.kfw.de.
     

  2. Kredit beantragen
Der Finanzierungspartner stellt für das Unternehmen den Kreditantrag bei der KfW.
     

  3. Kreditantrag wird geprüft
Die KfW prüft alle Unterlagen und entscheidet über die Förderung.
     

  4. Kreditvertrag abschließen und Liquidität erhalten
Das Unternehmen schließt beim Finanzierungspartner den Kreditvertrag ab, anschließend werden die Mittel bereitgestellt.

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Tschirdewahn Steuerberater

Cornelius Tschirdewahn

Dipl. Betriebswirt (FH)

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