Vermögensberatung

Die steuerliche Vermögensberatung hängt eng mit der Thematik der Steueroptimierung zusammen.

 

So sind Kapitalanlagen aufgrund der Abgeltungssteuer, bei der die Steuer auf 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer darauf) ein wichtiges Element für vermögende Privatleute.
 
Gleichwohl bestehen zahlreiche andere Investmentmöglichkeiten, mit denen die Lücke zu festverzinslichen Wertpapieren in der Niedrigzinsphase geschlossen werden kann.

 

Dabei rücken auch Investments in den Vordergrund, mit denen bewusst der Bereich des Privatvermögens verlassen wird.
 
Die folgenden Phasen zeigen den Handlungsbedarf auf:

 

1. Vermögensaufbau

 

Wie generiert man Eigenkapital aus Steuern?
 

  • Eröffnen Sie einen Gewerbebetrieb und investieren Sie betrieblich in Anlagegüter und voriger Nutzung eines Investitionsabzugsbetrages.
     

  • Warum: Unter aktiver Nutzung des Investitionsabzugsbetrages generieren Sie Abschreibungspotenziale und mindern Ihre Steuerlast bereits vor der Investition. Die Liquidität aus der Steuerersparnis kann investiert werden.

 
Welche Kapitalanlagen könnten geeignet sein?

Aktien, ETF, Optionen, andere Wertpapiere oder Investmentfonds?!

 

  • Halten Sie bspw. Dividenden-Titel (Aktien) besser privat oder in einer Kapitalgesellschaft? Wann lohnt sich steuerlich und auch unter Betrachtung der Gesamtkosten, die Einbindung einer Kapitalgesellschaft?!
     

  • Handeln Sie bspw. Wachstumsaktien in einer Kapitalgesellschaft oder doch besser privat? Stichwort: „Total Cost of Ownership“!
     

  • Was ist beim Handel bspw. von Optionen steuerlich zu beachten; können Verluste voll mit Gewinnen verrechnet werden? Was ist bei Absicherungsgeschäften?
     

  • Wann greift die Steuerbefreiung auf Veräußerungsgewinne von Aktien und Beteiligungen bei der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer?!
     

  • Lohnt sich der Einsatz einer Holding-Struktur und wie verfährt man mit den Gewinne? Sollten diese Gewinne sodann privat ausgeschüttet werden (Abgeltungssteuer)?
     

  • Sollte ich mein Eigenkapital vollständig einsetzen oder gibt es dazu Alternativen?,

 
Wenn Sie die Antwort auf die o.g. Fragen erfahren wollen, dann melden Sie sich und vereinbaren einen Beratungstermin!
 
Was ist bei Investmentfonds und ETFs zu beachten? Welche Einheit ist für ein Investment günstig (Personengesellschaft, GmbH oder direkt privat)?

 

  • Für Investmentfonds und ETF gelten seit 2018 neue Regeln, durch die neben Kursgewinnen und Ausschüttungen auch thesaurierte Gewinne anhand der sog. Vorabpauschale besteuert werden. Die Vorabpauschale wird bei Veräußerung der Fondsanteile wieder angerechnet. Dahinter steckt u.a., dass die Kapitalanlagegesellschaften ihre Steuerbefreiung verloren haben; um nun aber die doppelte Besteuerung von Investmenterträgen zu vermeiden hat der Gesetzgeber Freibeträge auf Investment-Erträge eingeführt, die beim Finanzamt beantragt werden muss. Diese Freibeträge staffeln sich je nach Fondstypus sowie je nach Anleger (bei natürlichen Personen privat / betrieblich oder bei Kapitalgesellschaften):

     

FREIBETRÄGE NACH ANLEGERTEYP

Anlageberatung

* Geldmarktfonds, Rentenfonds oder Mischfonds mit einem geringem Aktienanteil

2. Vermögenssicherung und -erhalt

 

Wenn bereits Vermögen vorhanden ist, gilt es dieses zu sichern und zu erhalten. Kapitalschutz erreichen Sie u.a. durch die Nutzung der richtigen Rechtsform, die Ihnen Dispositionsmöglichkeiten lässt, aber den Zugriff Dritter weitgehend ausschließt.
 
Inflation ist Risiko, wie auch Chance! Insofern ist eine Investition in Sachwerte schon seit vielen Jahren ein guter Rat für die Vermögenssicherung.

 

Wie Sie dies unter Nutzung der steuerlichen Möglichkeiten günstig gestalten, erfahren Sie von mir!

 

3. Vermögensübertragung auf die nächste Generation

 

Nicht erst am Ende des Lebens sollte die Vermögensübertragung auf die nächste Generation (Enkel und Kinder) eine Rolle spielen, denn die schenkungssteuerlichen Freibeträge leben alle zehn Jahren wieder auf. Auch Gestaltungen über die Weitergabe von Vermögen gegen Nießbrauch oder unter Einbindung etwaiger Gesellschaftsformen sind zu bedenken!

Einen besonderen Effekt zur Vermeidung von Erbschaftsteuern erreichen Sie unter Nutzung spezieller Rechtsformen, was ich Ihnen gerne im persönlichen Gespräch näher bringe.

In der Vielfalt stecken die Möglichkeiten, aus denen durch Differenzierung und Kombination das voll Potenzial erwächst!
 
Gerne besprechen wir Ihre Fragen in diesem Bereich!